Erftstadt. „Einzelentscheidungen haben in der Vergangenheit nichts gebracht. Sie haben eher dafür gesorgt, dass sich die Verkehrssituation in Liblar noch weiter verschlechtert hat“, kontert der Liblarer SPD-Stadtverordnete Franz Schmidt die Forderung des CDU-Stadtverordneten Theo Mechernich, den Verkehrsknotenpunkt Carl-Schurz-Straße/Köttinger Straße in Liblar jetzt umzubauen. „Der Rat hat die Stadt bereits im Frühjahr letzten Jahres beauftragt, ein Verkehrskonzept für den Stadtteil Liblar erstellen zu lassen“, so Franz Schmidt weiter. Geeignete Vorschläge für den Umbau der Kreuzung Carl-Schurz-Straße/Köttinger Straße seien ein wesentlicher Bestandteil des Auftrages an die Verkehrsplaner.

 

Schmidt erinnert auch daran, dass es gerade die CDU gewesen sei, die lange die Beauftragung eines Verkehrsgutachtens für Liblar blockiert habe. „Die Kreuzung Carl-Schurz-Straße/Köttinger Straße und viele andere Verkehrsprobleme hätten längst gelöst werden können, wenn die CDU unseren Anträgen für ein Verkehrsgutachten zugestimmt hätten“, so Schmidt. Jetzt die Verwaltung zum Handeln aufzufordern, sei purer Aktionismus. „Wir Liblarer SPD-Stadtverordneten gehen davon aus, dass die Ergebnisse des Gutachtens nun bald vorliegen und die drängendsten Probleme, zu denen die Kreuzung Carl-Schurz-Straße/Köttinger Straße und die problematische Verkehrsführung an der Parkplatzausfahrt vom Rewe-Markt zählten, gelöst werden können.“