SPD und Grüne fordern Sondersitzung zum Bauvorhaben Jahnshöfe in Konradsheim

Zugang von der K44 auf das Gelände der Jahnshöfe in Konradsheim. Das Projekt ist sowohl für den Ortsteil Konradsheim selbst als auch für die gesamte Stadt ein wichtiges und zukunftweisendes Vorhaben

Die Planer und der Investor des Bauvorhabens Jahnshöfe in Konradsheim brauchen Planungssicherheit. Nach der Vertagung der Entscheidungen in der letzten Ratssitzung wollen die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen das Vorhaben nun in einer gemeinsamen Sondersitzung von Stadtentwicklungs- und Sozialausschuss am 8. Juli weiter voranbringen. „Dass CDU, FDP und Freie Wähler dem Projektentwickler/Investor in der letzten Ratssitzung nicht einmal die Chance gegeben haben, sein Projekt in der aktuellen Form vorzustellen, widerspricht jeglicher Form einer erfolgversprechenden Wirtschaftsförderung“, sind sich die beiden Fraktionsvorsitzenden Marion Sand (Grüne) und Bernd Bohlen (SPD) einig. Der Projektentwickler wollte im Rat insbesondere auch eine Änderung in seinem Nutzungskonzept vorstellen.

Das Projekt Jahnshöfe ist nach Ansicht der beiden Fraktionen sowohl für den Ortsteil Konradsheim selbst als auch für die gesamte Stadt ein wichtiges und zukunftsweisendes Vorhaben. Das geplante Hotel, das Wohnungsangebot und die sozialen Angebote werten den Ortsteil auf. Die Planungen und Genehmigungsverfahren sind aber schwierig und langwierig. Jetzt liegen der Bebauungsplan und der sogenannte Durchführungsvertrag zur Entscheidung vor.

Projektentwickler, Planer und Investor haben SPD und Bündnis90/Die Grünen zugesagt, in der Sitzung am 8. Juli die Nutzungsänderung ausführlich dazustellen und zu begründen. Ihre Pläne, mit dem Abriss nicht benötigter Gebäude und Gebäudeteile jetzt beginnen, müssen – solange der Projektentwickler keine Sicherheit hat – zunächst wohl zurückgestellt werden. „Wir werden in der Sondersitzuzng dafür werben, das Rat und Verwaltung ihm diese Sicherheit geben werden“, so Sand und Bohlen.