Der Hauptausschuss hat in seiner Sondersitzung am vergangenen Dienstag gegen die Stimmen der FDP-Fraktion erste wichtige Beschlüsse zum Sportplatzneubau in Köttingen getroffen. So brachten die Mitglieder des Ausschusses die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg. Außerdem sollen die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer der für den neuen Sportplatz vorgesehenen Fläche am Ortsausgang von Köttingen in Richtung Kierdorf wieder aufgenommen werden. Die SPD-Fraktion hatte sofort nach Bekanntwerden der Förderzusage des Bundes für den neue Sportamnlage in Höhe von 1,3 Millionen Euro einen entsprechenden Antrag gestellt.

Um das Vorhaben war es in den letzten Monaten äußerst ruhig geworden, nachdem ein erster Förderantrag unberücksichtigt blieb. Weitere Planungen waren danach auf Eis gelegt worden. Ortsbürgermeister Alfred Zimmermann sah sich Ende letzten Jahres auf Druck von CDU und FDP gar gezwungen, seinen damaligen Antrag zur Einleitung der erforderlichen Planverfahren zurückzuziehen. 

Umso mehr freut Zimmermann sich, dass sein damaliges Anliegen auf Einleitung der Planverfahren nun zumindest zum Teil umgesetzt wird. Der Ortsbürgermeister bedauert aber, dass kein Beschluss für die Erstellung des notwendigen Bebauungsplans zustande kam und der damit weiter auf Eis liegt. Die CDU stimmte gemeinsam mit FDP und Freien Wählern dagegen.

Dabei tut Eile Not. Die Bewilligung von Fördermittel ist zeitlich immer begrenzt. Die Mittel verfallen, wenn die Maßnahme nicht rechtzeitig umgesetzt wird. „Um Zeit zu sparen, macht es Sinn, die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes gleichzeitig durchzuführen“, argumentierte Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen im Hauptausschuss. Das sei auch nicht neu. In den letzten Jahren seien immer wieder beide Verfahren nebeneinander abgearbeitet worden