Auf der Fläche links der Landstraße soll ein Lebensmittelmarkt entstehen

Nach einer Mitteilung der Verwaltung hat sich der der Projektentwickler für den Lebensmittelmarkt in Friesheim von der bisherigen Projektleiterin getrennt. Wann und wie es weitergeht, ist derzeit unklar. In Ortsbürgermeisterin Claudia Siebolds hat deshalb kurz nach der Bekanntgabe der Fakten im Stadtentwicklungsausschuss folgenden Antrag gestellt

1.Die Wirtschaftsförderung klärt möglichst schnell, ob der derzeitige Investor bzw. die dahinter stehende Lebensmittelgruppe das Projekt weiterführt und wenn ja, mit welchem Zeithorizont.

2.Die Wirtschaftsförderung ermittelt parallel dazu zeitnah andere Standorte für den Supermarkt und sucht nach anderen Investoren/Lebensmittelgruppen für seine Errichtung, um eine nachhaltige Nahversorgung der Friesheimer, Niederberger, Borrer und Scheurener Be-völkerung schnellstmöglich realisierbar zu machen für den Fall, dass der derzeitige Investor/die dahinter stehende Lebensmittelgruppe das Projekt nicht fortsetzen. Bei dieser Konstellation soll mit dem derzeitigen Investor auch die Problematik bestehender Vorverträge für die beschlossene Fläche nahe des Friedhofs erörtert werden.

Begründung:

Nach dem Sachstandsbericht ist völlig offen, ob der derzeit tätige Investor das Projekt weiterführt. Angesichts bestehender Vorverträge mit den Eigentümern des Areals der für die Realisierung des Supermarktes beschlossenen Fläche am Friesheimer Friedhof ist ferner völlig unklar, ob diese Fläche zur Bebauung durch einen anderen Investor zur Verfügung steht, wenn der derzeitige sich entscheidet, das Projekt nicht fortzuführen.

Die Friesheimer Bevölkerung und auch die der anliegenden Orte warten seit der Schließung des ehemaligen EDEKA-Marktes und hofften intensiv auf die schnelle Realisierung des Projektes am Friedhof, die die Vertreterin des Investors in einer Bürgerversammlung am 8. Mai dieses Jahres so zugesagt hat. Die Politik hat die Weichen dafür gestellt.

Die Verzögerung, die jetzt eintritt, geht vor allem zu Lasten älterer und behinderter Mitbürger bzw. Alleinerziehender und wirtschaftlich schwächerer Menschen, die die Mobilität mit dem Auto nicht haben.

Vor diesem Hintergrund ist es geboten, alles zu tun, um schnellstmöglich Klarheit darüber zu schaffen, wer , wann, an welchem Ort und wie den unbedingt erforderlichen und auch wirtschaftlichen Supermarkt ( siehe Einzelhandelsgutachten ) errichtet.

Es besteht hoher Handlungsbedarf !