Wir sind es leid. Immer wieder und immer öfter kann das Betreuungsangebot an den städtischen Kindertagesstätten nicht aufrecht erhalten werden. Das Jugendamt steht hier in der Pflicht.

Unser Antrag

1. Das Jugendamt listet auf, wann, wie lange und aus welchen Gründen die Betreuung an einzelnen KiTas in den letzten Wochen nicht gewährleistet werden konnte.

2. Es zeigt auf, welche Versuche es unternommen hat, die Schließungen zu vermeiden.

Begründung

Das Thema „Ausfälle bei der Betreuung in städtischen Kitas“ war bereits Thema unseres Antrages vom 10. April 2019 (Vorlage 207/2019). Die Stellungnahme des Fachamtes zu diesem Antrag ließ den Schluss zu, dass es sich dabei um Einzelfälle handelte, die auch Einzelfälle bleiben würden. Die aktuelle Online-Petition und ein Schreiben von Eltern der städtischen KiTa in Friesheim zeigen deutlich auf, dass sich die Situation nicht verbessert hat.

Diese Entwicklung ist nicht mehr tragbar. Für die Eltern sind verlässliche Betreuungszeiten unerlässlich. Aufgabe des Fachamtes ist es, verlässliche Angebote in allen städtischen Kitas zu garantieren.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion haben große Hochachtung vor der Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, die ihr Bestes geben, um auch Ausfallzeiten zu vermeiden und zu kompensieren. Die Fachverwaltung ist gefordert zu verhindern, dass das Personal in den Kindergärten in unverträglicher Weise überbeansprucht wird. Von daher ist die schonungslose und detaillierte Analyse der Situation und das Aufzeigen von Lösungen dringend geboten.

Die Dringlichkeit ergibt sich aus der für heute angekündigten Demo der Eltern und des Schreibens von Elternvertretern der KiTa Friesheim an die Fraktionen.


Bereits am 10. April haben wir das Thema aufgegriffen (SPD fragt nach Ausfallzeiten). Danach hat sich jedoch nichts Entscheidendes geändert.