Erftstadt. Die Stadt Erftstadt erhält in diesem Jahr rund 1,9 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung für die Umsetzung des Masterplans in Liblar. „Die gute Vorarbeit des Planungsamtes und des Rates hat sich ausgezahlt“, freuen sich die Liblarer Sozialdemokraten über die Fördermittelzusage seitens der Bezirksregierung. „Die Verwaltung kann nun mit der Planung der ersten Umbaumaßnahmen rund um die Carl-Schurz-Straße und im Einkaufszentrum Liblar beginnen“, sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen. Bohlen erinnert daran, dass die Stadt erst vor wenigen Wochen eine Förderzusage in Millionenhöhe für den Umbau der alten Carl-Schurz-Schule bekommen habe.

 

Erst im letzten Jahr hatte der Rat grünes Licht für die einzelnen Maßnahmen des Masterplans erteilt und der Verwaltung den Auftrag erteilt, die Fördermittel zu beantragen. Der Entscheidung waren lange Diskussionen in den Ratsgremien vorangegangen. In mehreren Workshops hatten sich die Liblarer an der Planung beteiligt.

 

Die Umsetzung des Masterplans wird sich über die nächsten Jahre hinziehen. Größere Maßnahmen sind unter anderem die Sanierung der Volkshochschule, die Umgestaltung der Carl-Schurz-Straße und deren Plätze und eine Sanierung der öffentlichen Flächen im Einkaufszentrum. „Liblar ist auf einem guten Weg“ stellt Bernd Bohlen fest.

 

 

„Alle Fraktionen, insbesondere alle Stadtverordneten aus Liblar, viele Verwaltungsabteilungen, hier insbesondere die von der technischen Dezernentin Monika Hallstein geleiteten Ämter, die beteiligten Planungsbüros und die Bürger haben beim Masterplan an einem Strang gezogen“, lobt Bernd Bohlen, der auch Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses ist, die Zusammenarbeit beim Masterplan. Gemeinsam könne man viel erreichen. Auf die Fördermittelzusage könnten alle Beteiligten stolz sein.