Archiv für den Monat

März 2021

Wir brauchen mehr Geld für Jugendarbeit

Jugendhütte in Liblar

Jugendliche haben eigene Interessen und das Recht auf ihre eigene Kultur und Lebensweise. Wir möchten, dass unsere Stadt auch für junge Menschen attraktiv bleibt. Daher wollen wir sie unterstützen bei der Errichtung von Jugendräumen und selbstverwalteten Jugendtreffs. Sie brauchen ihre eigenen Freiräume. Und sie sollen mitbestimmen, zum Beispiel in einem Jugendbeirat. Dafür müssen wir Geld in die Hand nehmen. Bundesweit werden im Schnitt 8% des Jugendhilfebudgets für Jugendarbeit ausgegeben. In Erftstadt ist der Anteil von 3% in 2015 auf 2,3%, Stand 2019, gesunken. Das ist traurig und darf so keinesfalls bleiben

Mehr Möglichkeiten – Mehr Unterstützung

In einer Flächengemeinde sind die Möglichkeiten für Jugendliche eh schon eingeschränkt. Deshalb ist es wichtig, ihnen insbesondere hier Angebote zu machen, damit sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten, ihre Interessen und Kreativität ausleben können. Wir dürfen junge Menschen mit ihren Problemen nicht alleine lassen. Sie brauchen Ansprechpartner außerhalb ihres Familien- und Freundeskreises. Für uns gehört zum respektvollen Umgang, dass auch die Bedürfnisse von Jugendlichen anerkannt werden, und entsprechende Angebote kosten nun mal Geld. Das ist aber gut investiertes Geld in die Zukunft. Und besonders junge Menschen, die unter schwierigen Umständen groß werden, brauchen Rückzugsorte und Unterstützung. Dafür setzen wir uns im Stadtrat ein und hoffen eine Mehrheit im Sinne der Jugendlichen zu finden.

Unser Antrag:

https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4490/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbwlK3cqtBk0wkqjIxa-3pj1Ii48vaLk4yb0RRVTJxP0/622-2019.pdf

Ablehnung im Hauptausschusses 2019:
https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4490/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZZFnJxQT_kAoqzQ24A76n5M4Rk9VB56l5dNKV0P3pqy/Beschlusstext_622-2019_1._Ergaenzung_-oeffentlich-_Haupt–_Finanz-_und_Personalausschuss_03.12.2019.pdf

Artikel 2020:

Antwort der Verwaltung in 2021:

https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4490/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZR61a9higsTXVJK6vU810vcMIGU7jM-q4cXzgdqgy2aY/Mitteilungsvorlage_454-2020.pdf

Mobil sein in Erftstadt

Ein Konzept kann immer nur dann gut werden, wenn die Kriterien gut beschrieben sind. Die Grundlagen für ein richtig gutes Mobilitätskonzept hat die technische Beigeordnete Monika Hallstein mit ihrem Dezernat gelegt. 


Wir machen uns also auf den Weg und beantragen Fördermittel für ein städtisches Mobilitätskonzept, das alle Verkehrsträger, von Bus und Bahn über attraktive Fahrrad- und Fußwege und CarSharing, Fahrradverleihsysteme und Mobilstationen bis zu Fahrgemeinschaften, als Bausteine eines ganzheitlichen Systems betrachtet. Und das selbstverständlich mit Bürgerbeteiligung. Wie schon bei den Masterplänen Liblar und Lechenich soll es Bürgerwerkstätten geben, Online-Beteiligungen und Haushaltsbefragungen. Unser Ziel ist, den Straßenraum für Menschen, die mit dem Auto, dem Fahrrad oder auch zu Fuß unterwegs sind, gleichberechtigt und optimal aufeinander abzustimmen. Nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen müssen gefördert werden.

Hier geht es zum Mobilitätskonzept

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