Zur Schaffung schneller Übergangslösungen haben wir eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet und angeregt, dass die Verwaltung prüft, inwieweit folgende Einrichtungen und Standorte für dazu geeignet sind:

  • diverse Räume in der umgebauten Hauptschule in Liblar, zum Beispiel die eh für die Kinder- und Jugendbetreuung vorgesehenen Räume.
  • das Pfarrheim in Köttingen (darin waren Teile der Kita Köttingen während deren Erweiterung ausgegliedert),
  • die Erweiterung des Waldkindergartens am Grubenweg.
  • das evangelische Pfarrzentrum in Köttingen
  • die Weiternutzung der Schule in Friesheim über das Jahr 2020 hinaus (einige hunderttausend Euro wurden für deren Nutzung als Kita bisher ausgegeben)
  • das Marienheim in Bliesheim (wurde bereits während des Kitaumbaus genutzt)
  • das alte Postgebäude in Liblar
  • der Gymnastikraum der Kita Kükennest in Liblar (wurde bereits als Zwischenlösung genutzt).

Sollten Containerlösungen erforderlich sein, bieten sich weiter an:

  • ein Grundstück im Wirtschaftspark
  • das Postgelände Liblar

Grundsätzlich halten wir Containerlösungen für die am wenigsten geeignete Maßnahme. Das Anmieten oder Leasing von Containern ist teuer. Darüber hinaus haben sich Container oft als Dauerlösung erwiesen.

Die Nutzung eines vorhandenen Gebäudes lässt sich mitunter wesentlich günstiger bewerkstelligen. Sie ist vor allem deutlich nachhaltiger. Das Gebäude kann anschließend weiter für andere Zwecke genutzt werden.

Interimslösungen zur Deckung des nun erhöhten Bedarfs halten wir für völlig ungeeignet. dazu sind Dauerlösungen erforderlich.

Der ausgewiesene Mehrbedarf für Liblar lässt sich im Übrigen nicht mit dem Bau der geplanten zwei Kitas lösen. Dazu sind weitere Maßnahmen erforderlich.