Erftstadt. Die SPD-Fraktion dringt darauf, dass die Schulverwaltung im zuständigen Schulausschuss Mitte März einen Bericht über den Schülerverkehr vorlegt. „Auch wenn jeder Anfang schwer ist, das gilt auch für die vom Kreis neugegründete Busgesellschaft (REVG), müssen rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet“, sagen Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen und sein Stellvertreter Axel Busch, der auch Vorsitzender des Schulausschusses ist. „Uns geht es vor allem auch darum, Erkenntnisse zu gewinnen, was verbessert werden muss“, fügen die beiden Sozialdemokraten an. Dies gelte insbesondere auch für den sogenannten Schülersonderverkehr, den die neue Busgesellschaft der Stadt zukünftig extra in Rechnung stellt. Die SPD-Fraktion erwartet, dass die Schulverwaltung entsprechende Berichte bei allen Schulen einholt. Dargestellt werden soll auch, wie einzelne Mängel behoben wurden und was bei den noch verbliebenen geplant ist.

Nachfragen soll die Verwaltung bei der REVG auch, wie sie die Busfahrinnen und Busfahrer auf den Schülerverkehr, insbesondere auch auf die Fahrtrouten vorbereitet und wo nötig nachgeschult hat. Positiv nehmen die Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass das rollende Material, dass die neue Gesellschaft aufbietet, erheblich besser ist, als dass, was in der Vergangenheit im Schülerverkehr eingesetzt wurde. Die neuen Busse haben aber auch ihren Preis, für den die Kommunen zur Kasse gebeten werden. Für Erftstadt verteuerte sich die Umlage von 1,1 Millionen Euro auf 1,5 Millionen.