Erftstadt. Der Wirtschaftspark läuft langsam voll. Die wenigen, noch zur Verfügung stehenden Grundstücke werden bald verkauft sein. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt jetzt neue Flächen ausweist. „Die dafür erforderlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren sind lang und mitunter sehr steinig“, sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen. „Wir wollen deshalb im Haushalt des kommenden Jahres 80.000 Euro bereitstellen, um mit vorbereitenden Untersuchungen zu beginnen.“ Die Stadt kann es sich einfach nicht leisten, längere Zeit keine Gewerbegrundstücke anbieten zu können.

Das vom Rat verabschiedete Gewerbeflächenentwicklungskonzept sieht für Erftstadt vier Schwerpunkte vor. Zum einen die Weiterentwicklung des Wirtschaftsparks in Richtung Autobahn und die Vergrößerung des Gewerbegebietes in Friesheim (plus 10 Hektar). Neue Flächen könnten zwischen Köttingen und Kierdorf (rund 10 Hektar) entstehen. Voraussetzung dafür ist, dass diese so angebunden werden können, dass keine zusätzlichen Verkehre in Köttingen oder Kierdorf entstehen und dass das Gelände der Firma May eine neue Zufahrt außerhalb der Ortsdurchfahrt Köttingen erhält. Eine grundsätzliche Bereitschaft hat der Rat für ein interkommunales Gewerbegebiet an der Autobahnabfahrt Ville erklärt.

Zum Antrag: Planungskosten für zusätzliche Gewerbeflächen