Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete Ende Januar, dass sich die Stadt Erftstadt mit der Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ mit Sitz in Borken über einen Ausbau von Glasfaserleitungen im Wirtschaftspark geeinigt habe. In dem Artikel ist die Rede davon, dass die angebotenen Geschwindigkeiten von 200 bis 1.000 Megabit pro Sekunde reichen würden.

Ein Unternehmer aus dem Wirtschaftspark hat sich darüber beklagt, dass das Angebot zu teuer sei. Er gehe davon aus, dass keine der ansässigen Firmen diese Kosten zahlen wolle. Außerdem kritisierte er, dass die Übertragungsrate bei nur 3 Megabyte läge.

Dazu bitte die SPD-Fraktion um die Beantwrtung folgender Fragen:

  1. Welche Angebote unterbreitet die Deutsche Glasfaser zu welchen Konditionen im Wirtschaftspark?
  2. Wie viele Unternehmen im Wirtschaftspark haben bereits einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abgeschlossen?
  3. Ist die erforderliche Anzahl an Vertragsabschlüssen, die die Deutsche Glasfaser als Mindestvoraussetzung für den Glasfaserausbau zugrundegelegt hat, zustande gekommen?
  4. Im Jahr 2013 erhielt die Deutsche Telekom den Auftrag, im Wirtschaftspark Erftstadt Leitungen mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde zu verlegen. Die Finanzierung hat seinerzeit die Stadt übernommen. Ist der gesamte Wirtschaftspark mit 50-Megabit-Leitungen der Telekom  ausgestattet? Wie hoch waren die Kosten dafür? Sind alle derzeitig im Wirtschaftspark ansässigen Unternehmen an dieses Netz angeschlossen?
  5. Die Stadt Erftstadt verfügt über insgesamt neun Gewerbegebiete. Die Anforderungen an ein schnelles Internet sind in diesen Gebieten nicht geringer als etwa im Wirtschaftspark Erftstadt. Welche Anbieter gibt es in den Gewerbegebieten? Wie schnell sind diese Leitungen? Gibt es Bestrebungen seitens der Wirtschaftsförderung, auch in diesen Gewerbegebieten die Netze auszubauen?

 

Antworten seitens der Stadt stehen noch aus!