SPD: Kein neues Chaos schaffen

Liblar. In der Diskussion um die zweite Testphase im Bereich der Carl-Schurz-Straße zwischen Kreuzung Köttinger Straße und Zum grünen Weg/Bahnhofstraße setzt sich die SPD-Fraktion dafür ein, dass diese Testphase sorgfältig vorbereitet wird. „Ein zweites Chaos können und wollen wir uns dort nicht mehr leisten“, sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen.

Das ist die von der SPD-Fraktion favorisierte Variante. Die Busse fahren von der Bahnhoftsraße durch die Gartenstraße zur Köttinger Straße. Zusätzlich will die SPD in der Gartenstraße aber eine Einbahnregelung vom Kreisel Köttinger Straße bis zur Kreuzung Zum Grünen Weg. Quelle: Vorlage Stadt Erftstadt

Zur optimalen Vorbereitung zählt die SPD-Fraktion neben der Beschilderung auch eine Reihe von baulichen Maßnahmen, unter anderem Entfernungen von Aufpflasterungen, Abbau von Einfahrtselementen und die Verlegung einer Bushaltestelle. Die Einbahnstraßenregelung muss zwingend auch auf die Gartenstraße ausgedehnt werden. Die Gartenstraße selbst soll während der Testphase ab der Kreuzung Zum grünen Weg nur noch in Richtung Köttinger Straße befahrbar sein.

„Eine zweite Testphase macht nur dann Sinn, wenn es uns gelingt, den Verkehr auf den Einbahnstraßen flüssig zu halten“, sagt Bernd Bohlen. Komme es, wie bei der Ampelregelung, erneut zu Stausituationen, werde die Maßnahme nicht akzeptiert. „Die Einbahnstraßenlösung ist unserer Ansicht nach die geeignetste Maßnahme, ein Mehr an Aufenthaltsqualität im Bereich der Carl-Schurz-Straße rund um St. Alban und dem Carl-Schurz-Platz zu schaffen, die zwingend an die Förderung geknüpft ist“, so Bohlen.