Bei der Ortsbesichtigung heute Nachmittag in Gymnich waren sich alle Anwesenden einig, dass sich die unhaltbaren Zustände infolge der Umleitung schnellsten verbessert werden müssen. Trotz Dauerregen waren rund 20 Anwohner vor Ort und haben Ihre Bedenken und Sorgen beschrieben. In Abstimmung mit allen vor Ort anwesenden politischen Vertretern und Anwohnern fordern wir die möglichst kurzfristige Umsetzung folgender Maßnahmen:

  • Der Schwerlastverkehr muss während der eingerichteten Umleitungsstrecke komplett aus Gymnich herausgehalten werden. Das Verbot der Durchfahrt muss frühzeitig, also spätestens vor der Kreuzung L162 / L495 (Ampelkreuzung zwischen Dirmerzheim und Gymnich) ausgeschildert werden
  • Die Ausschilderung der Umleitungsstrecke muss, insbesondere auf der Westerwaldstraße, optimiert, heißt frühzeitiger, eingerichtet werden, damit waghalsige Wendemanöver möglichst ausbleiben
  • Während der Phase der Umleitung sollen keine Gelenkbusse eingesetzt werden. Der Straßenquerschnitt reicht dafür an der Kreuzung Westerwaldstraße/Gottesweg nicht aus. Die REVG ist kurzfristig entsprechend zu informieren.
  • Alle auf dieser Strecke eingesetzten Busfahrer und Busfaherinnen sind explizit über die Umleitung zu unterrichten. Auch hier ist die REVG um entsprechende weitere Veranlassung gefordert.
  • In dem Teilstück des Gottesweges zwischen Westerwaldstraße und Ardennenstraße ist insbesondere zum Schutz der Schulkinder der Fußgängerbereich durch Drängelgitter klarer abzugrenzen.
  • Als Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung soll der befristete Einbau von Maibach-Schwellen erfolgen.
  • Als ergänzende Maßnahme zur Schulwegsicherung soll befristet für die Zeit der Umleitung auf dem Maarweg eine „provisorische“ Fußgängerampel eingerichtet werden.

Die Verwaltung ist nunmehr gefordert, die Maßnahmen kurzfristig umzusetzen. Wir Sozialdemokraten bleiben am Ball.


Der Gymnicher SPD-Stadtverordnete Axel Busch hatte sich am vergangenen Freitag für die Anwohner der Umleitungsstrecke stark gemacht: Umleitungsstrecke in Gymnich – Belastungen für die Anwohner müssen minimiert werden.