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August 2015

Wir unterstützen die Interessensgemeinschaft Gesamtschule Erftstadt – Am 13. September 2015: Nein zum Bürgerentscheid!

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Eine Information von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Freie Wähler

BP-S.02-23

Antrag: „Überstundenabbau bei den Beschäftigten der Stadt Erftstadt“

Die Verwaltung stellt dar, was sie bisher konkret unternommen hat, um die immensen Überstunden von einzelnen Beschäftigten abzubauen. Weiterlesen

Nein zum Bürgerbegehren

Der Erhalt aller bestehenden weiterführenden Schulen in Erftstadt führt zum Stillstand in der Schulpolitik, verhindert die Schaffung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebotes, schwächt die weiterführenden Schulen im Wettbewerb mit denen in den Nachbarstädten und verursacht Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe.

Der Erhalt führt in eine Sackgasse

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler geht in Erftstadt – wie auch in anderen Städten – stark zurück. Ihre Anzahl reicht ab dem Jahr 2020 nicht mehr für den Erhalt von zwei Gymnasien, zwei Realschulen und einer Hauptschule – auch ohne die Einrichtung einer Gesamtschule. Folge: Weiterführende Schulen müssen geschlossen oder zusammengelegt werden.

Erftstadt kann mittel- und langfristig keine zwei Gymnasien oder zwei Realschulen mit attraktiven Angeboten vorhalten. Schon jetzt sind die Wahlmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe stark eingeschränkt. Zwei kleine zweioder dreizügige Gymnasien sind nicht in der Lage, den Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe ein breites, attraktives Angebot zu machen. Sie können nicht mit einem starken mehrzügigen Gymnasium konkurrieren.

Der Konkurrenzkampf der weiterführenden Schulen in Erftstadt um die verbleibenden Schülerinnen und Schüler wird härter. Er schwächt sie zusätzlich im Wettbewerb mit den Schulen in den Nachbarstädten Kerpen, Brühl, Hürth und Weilerswist. Leidtragende einer solchen Entwicklung sind die Eltern und ihre Kinder. Erftstadt braucht ein starkes, konkurrenzfähiges Gymnasium und eine starke, konkurrenzfähige Realschule.

Gesamtschule macht Schulsystem attraktiver

Die Ziele des Bürgerbegehrens verzögern die Einrichtung einer Gesamtschule. Sie treiben die Kosten in die Höhe. Erftstadts Eltern wollen diese Schulform. Der Bedarf ist da. Dem muss die Schulpolitik Rechnung tragen. Eltern, die ihr Kind/ihre Kinder auf einer Gesamtschule anmelden wollen, haben die gleichen Rechte, wie die, die für ihre Kinder ein Gymnasium, eine Realschule oder eine Hauptschule bevorzugen.

Die Gesamtschule ist eine Bereicherung für das Schulangebot in unserer Stadt. Weil sie bisher fehlt, verliert die Stadt von Jahr zu Jahr mehr Schülerinnen und Schüler an die Nachbarkommunen. Eine starke und attraktive Gesamtschule als zusätzliche Schulform stärkt den Schulstandort Erftstadt. Sie gibt den Eltern und ihren Kindern eine zusätzliche Wahlmöglichkeit und sorgt für mehr Chancengleichheit.

Die Standortfrage

Das Schulzentrum in Liblar bietet ausreichend Platz für ein Gymnasium und eine Realschule. Die Anmeldezahlen an beiden Schulformen sind gut. Das Gymnasium wird auch in Zukunft ausreichend Schülerinnen und Schüler haben, um eine differenzierte Oberstufe anzubieten, die diesem Namen auch gerecht wird. Ganz anders ist die Entwicklung im Lechenicher Schulzentrum. Während die Anmeldezahlen der Hauptschule und der Realschule konstant sind, brechen sie beim Gymnasium weg. Eine arbeitsfähige Oberstufe ist schon jetzt nicht mehr gesichert.

Die Eltern haben gewählt. Sie bevorzugen das Gymnasium und die Realschule in Liblar. Die Liblarer Eltern schicken ihre Kinder zu 80 Prozent ins Schulzentrum nach Liblar. Die Lechenicher Eltern bevorzugen in der Mehrheit Schulen außerhalb der Stadt. Schon aus diesem Grund gehört die Gesamtschule nach Lechenich.

Ein paar Fakten zu den Kosten

Das Schulzentrum in Liblar ist saniert. Zurzeit entstehen dort für vier Millionen Euro eine Mensa und weitere Fachräume. Zusätzliche Investitionen sind derzeit nicht erforderlich. Die Unterbringung der Gesamtschule in diesem Schulzentrum würde zusätzliche
Kosten in nicht unerheblicher Höhe verursachen.

Das Schulzentrum in Lechenich muss dringend saniert werden. Die Verwaltung schätzt die Sanierungskosten auf bis zu 20 Millionen Euro. Sollen diese Millionen wirklich für das Schulzentrum investiert werden, obschon heute schon feststeht, dass zwei Standorte für Gymnasium und Realschule mittelfristig nicht gebraucht werden und in Liblar dafür ein saniertes Schulzentrum zur Verfügung steht? Macht es nicht
eher Sinn, an diesem Standort gleich für eine zusätzliche Schulform in Erftstadt, die Gesamtschule, zu investieren, die zudem auch langfristig eine Perspektive hat? Wir meinen Ja!

Die Forderung des Bürgerbegehrens, bis zu 20 Millionen in die Sanierung der Gebäude für Gymnasium und Realschule zu investieren und für die Gesamtschule einen Neubau zu erstellen, kostet die Stadt im Übrigen weitere 30 oder 40 Millionen Euro.

Erftstadt braucht starke Schulen, die den Erftstädter Schülerinnen und Schülern ein breites und optimales Angebot unterbreiten und die im Wettbewerb mit denen in den Nachbarstädten erfolgreich bestehen. Das Bürgerbegehren blockiert diese Ziele. Deshalb: Ein klares Nein zum Bürgerbegehren!

Antrag: „Wegweiser Flüchtlingshilfe“

Die Verwaltung der Stadt Erftstadt erstellt einen „Wegweiser Flüchtlingshilfe“. Weiterlesen

Anfrage: „Schülerstatistik“

Wie viele Erftstädter Schüler*innen sind auf welchen weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2015/16 angenommen worden (inkl. Auspendler)? Wie viele Schüler pendeln auf welche Schulen ein? Weiterlesen

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